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Das Gesetz von Ursache und Wirkung: Wahre Geschichten über Karma und spirituelle Transformation, Teil 4 einer mehrteiligen Reihe

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Tư Lùn, der gesprächigste der Gruppe, begann nach der Nacht, in der das Heulen der Hunde durch das Dorf hallte, in Angst zu leben. Er träumte von Vàng, der mit blutüberströmtem Hals und rot glühenden Augen vor seiner Tür stand und ihn direkt anstarrte.

Laut der Asia Canine Protection Alliance (ACPA) werden jedes Jahr schätzungsweise 20 Millionen Hunde in China, 2 bis 3 Millionen in Südkorea und etwa 5 Millionen in Âu Lạc (Vietnam) auf tragische Weise verzehrt.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat davor gewarnt, dass der Handel, der Transport, die Schlachtung und der Verzehr von Hundefleisch eine potenzielle Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellen, da es die Ausbreitung von Zoonosen begünstigt sowie das Risiko einer Tollwutübertragung erhöht und meistens ohne angemessene Hygienekontrollen oder tierärztliche Aufsicht stattfindet, was Arbeiter und Verbraucher gefährdet.

Diese Zahlen spiegeln reale Gemeinschaften und Praktiken wider, deren Folgen über die Statistik hinausgehen und sich auf das tägliche Leben auf lokaler Ebene auswirken.

In der ländlichen Provinz Long An in Âu Lạc (Vietnam) wurde das Dorf Tân Thới von einem Vorfall erschüttert. Fünf arbeitslose junge Männer – Tý Ðen, Hai Rô, Ba Mập, Tư Lùn und Năm Sẹo – waren für ihren starken Alkoholkonsum und ihre Kleindiebstähle bekannt. An einem späten Nachmittag begannen sie, das Haus eines älteren Bauern namens Herr Sáu am Flussufer zu beobachten.

Herr Sáu war gebrechlich, sein Rücken war krumm, seine Haut von der Sonne gezeichnet und seine Augen waren vom Alter und den Strapazen des Lebens getrübt. Vàng, sein rundlicher goldhaariger Hund, war seine einzige Quelle des Trostes. In dieser Nacht, als das schwache Mondlicht von Wolken verdeckt wurde, schlichen sich die fünf Männer in Herrn Sáus Garten. Hai Rô hielt einen Knochen in der Hand und pfiff leise, um Vàng von der Veranda wegzulocken. Der Hund hob den Kopf, wedelte leicht mit dem Schwanz, seine Augen waren groß und vertrauensvoll, ohne zu ahnen, welches Schicksal ihn erwartete. Tư Lùn packte Vàng blitzschnell und steckte ihn in einen Sack. Das Wimmern wurde leiser, wie die unterdrückten Schreie eines unschuldigen Lebewesens. Als die Männer gegangen waren, wachte Herr Sáu auf und stellte fest, dass die Hundehütte leer war. Er sank auf die Veranda, seine dünnen Hände zitterten, als er seinen Kopf hielt, die Stimme war voller Kummer „Mein Gott! Vàng, du bist mein Freund. Wie konnten sie so grausam sein?“

Nachdem er entführt worden war, war Vàng gefesselt, hilflos und musste die Grausamkeit der fünf Männer ertragen – ein unschuldiges Leben, gefangen und ausgeliefert.

Vàng war an allen vier Beinen an eine Kokospalme angebunden, sein Halsband so festgezogen, dass er zitterte, als würde er sein Schicksal ahnen. Seine großen Augen waren gerötet und flehten die fünf Männer stumm an, während sein Schwanz herabhing. Tý Ðen hob das Messer und schlug mit der Stahlklinge auf den Hals des Hundes. Hellrotes Blut spritzte wie ein Strom in eine alte Keramikschüssel, die Tư Lùn hielt, und breitete sich über den trockenen, rissigen Boden aus. Vàng kämpfte, die Augen weit aufgerissen, vor Hass glänzend, als wolle er sein Schicksal in die Köpfe der fünf Männer einbrennen. Tý Ðen erhob arrogant seine Stimme, wie ein König, der den Krieg erklärt: „Prost, Brüder! Hundefleisch am ersten Tag bringt Glück für das ganze Jahr. Ich fürchte keine Götter oder Geister!“

Doch während Tý Ðen und die die anderen lachten und tranken, ohne sich ihre Grausamkeit zur Schau stellten, sollte das Dorf bald Zeuge einer erschreckenden Reaktion jener Kräfte werden, denen sie sich angeblich widersetzten.

In dieser Nacht wurde das ganze Dorf von langem, traurigen Hundegebell erschreckt, das von den Feldern bis zum Flussufer hallte. Es war nicht nur ein Hund, sondern scheinbar Dutzende, die nah und fern heulten, als wollten sie Geister aus der Dunkelheit heraufbeschwören. Kinder schrien, während die Älteren zitterten und buddhistische Gebete murmelten.

Drei dieser Männer mussten bald die Folgen ihrer Handlungen tragen. Einer nach dem anderen wurde von mysteriösen und tragischen Ereignissen heimgesucht, die das Dorf in Schock und Angst versetzten.

Tư Lùn, der gesprächigste der Gruppe, begann nach der Nacht, in der das Heulen der Hunde durch das Dorf hallte, in Angst zu leben. Er träumte von Vàng, der mit blutüberströmtem Hals und rot glühenden Augen vor seiner Tür stand und ihn direkt anstarrte. In der zweiten Nacht konnte Tư Lùn nicht schlafen. Er spähte durch den Türspalt und erstarrte vor Schreck, als er einen großen schwarzen Hund mit Augen wie glühende Kohlen sah. Er schrie und rannte hinaus, um das Haus eines Nachbarn zu erreichen. Doch sobald er auf der Straße war, tauchte aus dem Nichts ein dreirädriger Karren auf, der wie ein tödlicher Windstoß war, und ihn niederschlug. Ba Mập, erschüttert durch den Tod von Tư Lùn, begann Schlaf und Appetit zu verlieren und wurde gequält, als würde er von einem Geist heimgesucht. In der dritten Nacht beschloss er, nicht zu Hause zu bleiben und rannte zum Haus eines Verwandten am anderen Ende des Dorfes. Gegen Mitternacht hallte das Heulen von Hunden direkt vor dem Fenster wider und rief seinen Namen auf schaurige Weise. Zitternd klammerte er sich an die Decke und murmelte unter Schluchzen: „Ich bitte dich, ich werde es nie wieder tun.“ Plötzlich ertönte ein lautes Krachen vom Dach, als würde ein Ast brechen. Er stürzte in den Hof und versuchte, zum Haus seiner Mutter zurückzulaufen, doch sobald er die Straße erreichte, tauchte aus dem Nichts ein außer Kontrolle geratener Lastwagen auf und überfuhr ihn. Hai Rô, erschrocken durch Ba Mâps Tod, verfiel in extreme Panik. In der vierten Nacht ertönte aus dem Bananenhain hinter seinem Haus ein klagendes Hundeheulen, als würde es Geister heraufbeschwören. Er schwang sein Messer in die Dunkelheit, aber es brach und fiel mit einem scharfen Knall zu Boden, wie eine Warnung aus der anderen Welt. Er rannte zum Fluss, um sich einem Boot zu verstecken da er glaubte, das Wasser könne die ruhelosen Geister abwehren. Als er jedoch auf die Bambusbrücke trat, brach er durch und fiel in den Fluss, wo ihn der Propeller des Bootes am Hals traf.

Nach den ersten drei Todesfällen wurde das Dorf von Panik erfasst, als ob es unter einem Fluch stünde. Die Menschen wagten sich nach Sonnenuntergang nicht mehr nach draußen und Kinder durften nicht mehr auf der Straße spielen. Doch trotz der Angst sollte sich das Schicksal des vierten Mannes bald erfüllen.

Năm Sẹo, der härteste der Gruppe, versuchte, furchtlos zu wirken, aber tief im Inneren hatte die Angst bereits von ihm Besitz ergriffen. In der sechsten Nacht, als es nieselte, wollte Năm Sẹo das Dorf verlassen, in der Hoffnung, dass eine Flucht in die Ferne den Fluch brechen würde. Im kalten Regen hörte er ein Heulen aus dem Gebüsch und er spottete trotzig: „Hey, Streuner! Ich werde dich fangen und zu Fleisch verarbeiten.“ Er folgte dem Heulen und ging tiefer in den Wald, während der Regen immer stärker wurde. Vor ihm stand eine große Kokospalme mit dichten, verzweigten Ästen. Unter dem Baum saß Vàng regennass, mit rotglühenden Augen und blutverschmierter Zunge. Năm Sẹo erstarrte, sein Herz schlug wie wild. Vàng heulte, ein durchdringender Laut, der wie ein letzter Fluch durch den Wald hallte. Năm Sẹo rannte zur Straße, um zurück ins Dorf zu laufen, doch plötzlich tauchte aus dem Nichts ein Motorrad auf und fuhr ihn um.

Nach dem tödlichen Unfall von Năm Sẹo blieb nur noch ein Mann übrig. Angesichts der Folgen seiner Taten entschied er sich für den Weg der Reue – eine Entscheidung, die ihn letztendlich vor dem tragischen Ende bewahren sollte.

Tý Ðen, der letzte überlebende Mann, lebte nun in überwältigender Angst.

Er fiel auf die Knie und flehte mit erstickter Stimme, wie ein Mann ohne Hoffnung: „Bitte, rette mich! Ich habe Falsches getan! Ich werde es nicht wieder tun!“ In der siebten Nacht fuhr er mit seinem Motorrad zu dem kleinen Schrein am Flussufer. Er kniete vor dem Altar nieder, zündete Weihrauch an und betete mit zitternder Stimme: „Ich habe Unrecht getan, ich bereue aufrichtig. Vàng, bitte vergib mir.“ Auf dem Rückweg raste plötzlich ein dreirädriger Karren auf ihn zu und stieß mit seinem Motorad zusammen. Tý Ðen wurde zu Boden geschleudert, blutete stark, überlebte aber.

Von diesem Tag an veränderte sich Tý Ðen völlig, wie ein wiedergeborener Mensch. Er gab das Trinken auf und ging jeden Tag zum Tempel, wo er leise „Namo Amitabha“ chantete, um seine Sünden zu reinigen. Er zog auch einen Welpen auf, den er Vàng nannte, um für den alten Vàng zu sühnen.

Der Buddhismus lehrt, dass alle Lebewesen in ihrem Wunsch zu leben und ihrer Angst vor Schmerz und Leid gleich sind. So wie Menschen den Tod fürchten und Sicherheit suchen, empfinden auch Tier-Personen Angst, Schmerz und Wut, wenn ihnen das Leben genommen wird. In dem Drei-Zeichen-Klassiker heißt es: „Der Hund wacht in der Nacht, der Hahn kräht im Morgengrauen“, damit die Menschen friedlich schlafen können. Eine Hund-Person, treu und beschützend, ist ein wahrer Begleiter, doch ihn zu töten oder zu essen ist ein Akt extremer Grausamkeit.

Nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung können Tier-Personen, wenn wir ihnen Schaden zufügen oder sie essen, uns verfolgen, um Vergeltung zu üben. Die Geschichte von Vàng zeigt, dass Güte, Reue und Respekt vor dem Leben selbst die dunkelsten Taten verwandeln können. Möge sie uns dazu inspirieren, Mitgefühl zu entwickeln und alle Lebewesen zu ehren.
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